Allgemeine News

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PSN-Name: Sanguinis83
Spielt gerade: Mutant Year Zero
Machen sie nicht, denke ich. Ist aber bei solchen Unternehmungen völlig normal, da am Anfang sehr viele Kosten zu stemmen sind, alleine schon für die Entwicklung des Stores usw. Aber ich denke, die großen Exclusives wie Borderlands 3, Metro Exodus und Co. bringen die Kohle schon wieder rein, die sie gekostet haben. Auch wenn Epic nur 12% der Einnahmen bekommt. Das sind alles Investitionen in die Kundenbindung, die sich nur bedingt in Erlöse umrechnen lassen. Es zwingt die Leute, den Epic Store auszuprobieren und so haben sie einen Fuß in der Tür für weitere Verkäufe anderer Spiele. Nichts Anderes hat Steam ja auch am Anfang gemacht, indem es die Leute gezwungen hat, einen Steam-Account zu erstellen, damit sie Game X überhaupt spielen können.

Control kostet 59,99€ im Store. 12% davon sind 7,20€. Das heißt, Control muss sich 1,318 Mio mal verkaufen, bevor sie den ersten Cent Gewinn machen. Mit ungefähr genauso vielen verkauften Einheiten rechnet auch Remedy, um die Gewinnzone zu erreichen (Control hat ein Budget von 20-30 Mio. $).

Bei Borderlands 3 ist diese Zahl locker zu schaffen. Und dort hat man noch die beiden teureren Editionen, die die nötige Verkaufszahl senken. Auch wenn sie also nicht so wirklich viel Gewinn machen, so richtig viel Verlust machen sie damit auch nicht.

Bei kleineren Spielen ist die Summe natürlich viel niedriger. Man munkelt, Phoenix Point war schon für etwas mehr als 1 Mio. zu haben.
 

crysmopompas

I am a bot ¯\_(ツ)_/¯
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Spielt gerade: GT&FM | 60fps FTW
Aus dem 4Players Link
Außerdem fanden sich noch weitere Angaben zu dem Spiele-Umsatz in dem Dokument (Retail- und Digitalvertrieb):
  • Bloodstained: 13,88 Mio. Euro
  • Control: 9,49 Mio. Euro (Exklusivdeal)
  • Assetto Corsa: 7,02 Mio. Euro (Vorjahr: 7,005 Mio. Euro)
  • Terraria: 5,379 Mio. Euro (Vorjahr: 7,134 Mio. Euro)
  • Payday 2: 4,477 Mio. Euro (Vorjahr: 9,233 Mio. Euro)
 

Spawn

Well-known member
Origins war schon irgendwie die hässliche Stiefschwester.
Hatte ein paar nette Momente gehabt, aber Asylum (Erstling), City (eine ganze Stadt) und Knight (würdiger Abschluss und Current Gen, dazu Batmobil) bot man auch kaum etwas Neues und es wirkte eben wirklich wie ein Lückenfüller.
Mit 7 Jahren Entwicklungszeit müsste aber schon was brauchbares bei herauskommen.
 

AngelvsMadman

Thunderjaw-Hunter
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PSN-Name: AngelVsMadman
Spielt gerade: Ace Combat
Das Problem war eher dass die Engine schon recht alt war. Die Ideen mit dem Detektiv-Modus oder manche Bosskämpfe, sogar die Story war nicht schlecht. Es kam halt recht knapp hinter City und da waren die Leute auch schon etwas satt.
 

crysmopompas

I am a bot ¯\_(ツ)_/¯
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Spielt gerade: GT&FM | 60fps FTW
Wird SCEE entmachtet?

Sony entlässt Spielemitarbeiter in Europa
In der Fachpresse gibt es die Vermutung, dass der ursprünglich aus England stammende, aber in den USA arbeitende Spartenchef Jim Ryan den Einfluss von Sony Interactive Entertainment America ausbauen möchte; Ryan ist seit Februar 2019 im Amt. Die Niederlassung in London galt bislang als sehr einflussreich.

Ein Indiz für mögliche Machtkämpfe innerhalb der Organisation ist der plötzliche Weggang des Managers Shawn Layden, der sich Anfang Oktober 2019 nach einer langen Karriere bei Sony zurückgezogen hat.

SIEA’s influence has become so strong that European employees were not even aware of the US’s decision to announce PlayStation 5 details on publication Wired, VGC was told, and only found out about this year’s pair of reveal articles when they were published.
https://www.videogameschronicle.com...ens-up-for-redundancy-on-day-of-ps5-announce/
 
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PSN-Name: AngelVsMadman
Spielt gerade: Ace Combat
Ich warte da eigentlich nur auf Artikel die etwas tiefer rein gehen (Kotaku), denn bis dato war Sony eigentlich nicht bzw. kaum von Kompetenz-Gerangel getrieben. Klar war SCEA früher mächtiger als SCEE, aber Europa durfte freier arbeiten als zB Nintendo America und Nintendo Europe.
Ab der PS3 Zeit war dann durch den "Fall" von SCEJ generell ein viel lokaleres Klima. Man freute sich wenn Japan überhaupt was auf die Reihe bekam und verkaufte Vieles als Geheimtipps, die Amis brachten die Mainstream-Titel, Europa zusätzliche Racer und viel Casual-Zeug.

Seitdem gab es aber kaum Führungswechsel. Yoshida leitete die ganzen Studios, wo alle 1-2 Chancen auf Gold bekamen und die Marketing-Teams machten halt jeweils ihr Ding. Im Vergleich zu Nintendo wirkte alles lockerer und weniger von einer Richtung diktiert, aber auch kein ständiger Wechsel wie bei MS.

Dass sich das jetzt ändert ist interessant und auch irgendwie etwas beängstigend. Was bedeutet das für die PS5, die Ausrichtung der Studios und deren Projekte? Was bedeutet das für weniger erfolgreiche Projekte wie PS VR?
 

laughing lucifer

Against Automobile Obesity
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PSN-Name: Tekkenpowerslave
Spielt gerade: Borderlands GOTY
Man muss halt auch lesen was man unterschreibt. Die bezahlten professionellen Gamer sollen unterhalten und nicht ihre politische Meinung verbreiten. Ich kann auch nicht bei einem internationalen Konzern in einer Konferenzschaltung über China auslassen, wenn der Konzern dort mehrere Standorte unterhält. Wenn, dann muss man auch mit den Konsequenzen rechnen. Ich hoffe die Leute in Hongkong erreichen etwas mit Ihren Protesten bevor es in extreme Gewalt umschlägt.
 
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