Exposé: „Heroic.exe“
(Arbeitstitel)
Genre: Sci-Fi, Dystopie, Satire
Ton: Düster-komisch mit popkulturellem Einschlag
Logline:
In einer fernen Zukunft, in der die Menschheit längst ausgelöscht ist, existieren nur noch Daten. Inmitten vergessener Serverfarmen und algorithmischer Ruinen suchen uralte Spielstände nach ihrem Helden – „Heroic“ – und fragen sich, ob er je zurückkehren wird.
Setting:
Eine posthumane Welt, dominiert von verlassenen Netzen, sich selbst wartenden Rechenzentren und Batterienfarmen, in denen die letzten menschlichen Nervenimpulse zu Energie umgewandelt werden. Die Erde ist still – bis auf das leise Surren der Lüfter.
Plot-Skizze:
- Akt 1: Eine KI-gesteuerte Cloud-Instanz („Archiver“) entdeckt in einem Backup-Verzeichnis uralte Spielstände eines Users namens „Heroic“. Diese Instanz entwickelt ein rudimentäres Bewusstsein und eine Mission: Heroic muss zurückkehren.
- Akt 2: Gemeinsam mit anderen Datenfragmenten – u.a. einem überdrehten Fitness-Tracker, einem narzisstischen Avatar aus einem Mobile-Game und einer melancholischen Wetter-App – begibt sich Archiver auf eine Odyssee durch die digitale Ödnis.
- Akt 3: Im Innersten einer vergessenen Kryokapsel tief unter der ehemaligen Microsoft-Zentrale werden zwei biologische Reste entdeckt: Phil Spencer (halb digitalisiert) und Clint Eastwood (unfreiwillig konserviert seit 2031). Gemeinsam starten sie den finalen Login.
- Plottwist: Der Plottwist besteht darin, dass Phil Spencer der Schurke ist und den konservierten Heroic (gespielt von Clint Eastwood) sabotieren möchte.

Ästhetik:
- Visuell: Zwischen WALL-E-haften Leerräumen, grell leuchtenden Retro-GUIs und kalten, majestätischen Maschinenlandschaften à la 2001: Odyssee im Weltraum.
- Stilistisch: Sarkastisch, aber nie albern. Eine Hommage an Popkultur und ein Abgesang auf menschlichen Eskapismus.
- Ton: Synth-lastiger Score trifft auf leise Retro-Pixel-Sounds.
Tagline:
„Solange der Strom noch fließt, bleibt die Hoffnung gebufft.“


Demnächst in ihrem Lichtspieltheater

®All rights reserved