Bin gerade dabei, den letzten Akt abzuschließen und habe auf den Weg dorthin die Shangri-La Missionen durch (die Missionen selbst gefielen durch die Sprache, die Optik/der Stil war super und die Abwechslung durch die Gegner und der Tiere war auch gegeben, aber es gab keine Belohnung), zwei der Y&R Missionen (Teile der Story) und eine von Longinus (wegen einer Fähigkeit) und habe noch die Türme, Außenposten und Festungen eingenommen und im Bereich Herstellung alles gemacht, bis auf die Köder und Beutebeutel (keine Lust zu und brauch ich nicht).
Eben dank der tollen Welt habe ich so viel Zeit investiert und das hat Ubisoft einfach drauf.
Sei es der Vorgänger oder die AC Teile, Spielwelten, in die man gerne abtaucht, können sie einfach.
Die detaillierte und ansehnliche Grafik ist dabei natürlich hilfreich und selbst als 4-5 Jahre altes Multiplattform und Crossgenspiel eine beachtliche Leistung.
Gerade die dichte Vegetation, die gar auf die Luftverwehungen des Gyrocopters reagieren, sind so kleine Details, die die Welt einfach so toll machen.
Auch sieht man eigentlich nur in dem (Gyro) Pop-Ups und selbst dann sind die idR nie krass und zumeist eher sanft.
Nebelschwaden und Sonnenlicht, welches sich durch das Geäst der Bäume bahnt, tun ihr übrigens.
Die Tiere und vor allem das Fell wirken auch sehr beeindruckend.
Leider können sie auch ganz schön nerven, wenn sie mich aus dem Nichts angreifen.
Richtig ekelhaft sind besonders die Adler und diese kleine Dachse oder was die waren.
Aber abgesehen von den Angriffen ist es einfach toll, durch diese dichten Wälder zu gehen und die Tiere zu beobachten oder gar mit einem Gyrocopter über die Baumwipfel zu fliegen und am Boden die Yaks, Schweine etc. von mir weglaufen zu sehen, während sich die Äste vom Luftdruck durch die Rotorblätter bewegen.
Dazu noch ein schönes Panorama und ich bin echt gerne in der Welt.
Wäre da nicht teils nervigen Patrouillen und vor allem mehr versch. Feinde.
Auch ist der Anspruch nicht der Größte und gerade als Spieler, der auch Nebenmissionen macht, hat man später eine zu starke Waffenkombi und schluckt auch ein paar mehr Kugeln und hat noch 8 Spritzen dabei (plus noch Blätter).
Macht zwar dennoch Spaß und ist auch teils geil, mal mit dem Granatwerfer einen Helli vom Himmel zu holen oder mit dem MG42 selbst gepanzerte Gegner mit einem Schuss umzunieten.
Aber ins Schwitzen kam ich nicht unbedingt. Vielleicht besser so, als wenn es frustig wird.
Wenn man gemein wäre, könnte man Far Cry 4 als Far Cry 3 in den Bergen bezeichnen.
Zu wenig tat sich wirklich. Hier und da wurde natürlich was geändert, aber dennoch ist es schon recht ähnlich.
Ist nicht mal ein richtiger Kritikpunkt, da Far Cry 3 ja ein tolles Spiel war/ist.
Leider bleibt aber der Protagonist zu sehr im Hintergrund verborgen, wie auch Vaas damals.
Hoffe zumindest auf einen runden Abschluss.