Allgemeine News

systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems
PSN-Name: AngelVsMadman
Ein schöner Artikel von Schreier (bitte nicht nur die Headline lesen und gleich rummotzen):

https://www.bloomberg.com/news/arti...at-caused-the-video-game-s-disastrous-rollout

In his message, Iwiński concedes that the company “underestimated the task.” He said that because the game’s city was “so packed and the disk bandwidth of old-gen consoles is what it is, it constantly challenged us." While the company extensively tested before the game’s release, Iwiński said it didn’t show many of the issues players experienced. Developers who worked on the game argued otherwise, saying that many common problems were discovered. The staff just didn’t have time to fix them.
CD Projekt stretched things too far was that it tried to develop the engine technology behind Cyberpunk 2077, most of which was brand new, simultaneously with the game
Diese Einstellung kennt vlt selbst der eine oder andere. Geht aber selten gut aus (und endet oft damit, dass man am Ende ausgebrannt ist)
Adrian Jakubiak, a former audio programmer for CD Projekt, said one of his colleagues asked during a meeting how the company thought it would be able to pull off a technically more challenging project in the same timeframe as The Witcher. “Someone answered: ‘We'll figure it out along the way,’” he said.
Although Cyberpunk was announced in 2012, the company was then still mainly focused on its last title and full development didn’t start until late 2016, employees said. That was when CD Projekt essentially hit the reset button, according to people familiar with the project.
A slice of gameplay was showcased at E3, the industry’s main trade event, in 2018. It showed the main character embarking on a mission, giving players a grand tour of the seedy, crime-ridden Night City.
What they didn’t know was that the demo was almost entirely fake. CD Projekt hadn’t yet finalized and coded the underlying gameplay systems, which is why so many features, such as car ambushes, were missing from the final product. Developers said they felt like the demo was a waste of months that should have gone toward making the game.
The overtime didn’t make development of the game any faster. At E3 in June 2019, CD Projekt announced that the game would come out on April 16, 2020. Fans were elated, but internally, some members of the team could only scratch their heads, wondering how they could possibly finish the game by then. One person said they thought the date was a joke. Based on the team’s progress, they expected the game to be ready in 2022.
Um das zu verstehen wie man es trotzdem nicht hinbekommen hat:
While The Witcher 3 was created by roughly 240 in-house staff, according to the company, Cyberpunk’s credits show that the game had well over 500 internal developers. But because CD Projekt wasn’t accustomed to such a size, people who worked on the game said their teams often felt siloed and unorganized.

At the same time, CD Projekt remained understaffed. Games like Grand Theft Auto V and Red Dead Redemption II, often held up as examples of the quality the company wanted to uphold, were made by dozens of offices and thousands of people.
Selbst bei Gold gab es noch größere Probleme, aber das kann öfters der Fall sein (nur halt nicht in dem Scale)
Some actions didn’t work properly. When management announced in October that the game had “gone gold” — that it was ready to be pressed to discs — there were still major bugs being discovered. The game was delayed another three weeks as exhausted programmers scrambled to fix as much as they could.
 

crack-king

Administrator
Team-Mitglied
systems, systems, systems, systems, systems, systems
Ein schöner Artikel von Schreier (bitte nicht nur die Headline lesen und gleich rummotzen):

https://www.bloomberg.com/news/arti...at-caused-the-video-game-s-disastrous-rollout
Gibt nun auch ne Antwort


Bei den Punkten 2 und 3 stimme ich ihm zu. Bei Punkt 1 ist es vielleicht so das es intern wirklich als Vision oder sonstiges gesehen wird, aber in der Öffentlichkeit gibt es nicht die Wahrnehmung für Entwicklungsprozesse. Die denken das Spiel war zu dem Zeitpunkt so weit spielbar und funktioniert bereits so. Da ist CD Projekt Red selbst Schuld.
 
PSN-Name: Crash Bandicoot
Spielt gerade: Crash Bandicoot
Die denken das Spiel war zu dem Zeitpunkt so weit spielbar und funktioniert bereits so.
Das Nichtaushändigen von Konsolen Review Kopien widerspricht CD Projekt Aussage. Letztendlich haben die eine Bilanzrechnung erstellt, ob man es weiterhin verschieben soll oder Ende 2020 releasen. Dabei wurden mehrere Mittel genutzt um den Schaden bzw Verlust gering zu halten und darunter fallen auch die fehlenden Konsolen Review Kopien. Das Ankündigen von Patches und Verbesserungen danach war ebenfalls ein Teil der Bilanzrechnung. Ob nun der Entwickler danach seine Fehler eingesteht, spielt jedoch bei der Frage "Hat CD Projekt bewusst die verbugte Konsolen Version in Kauf genommen?" keine Rolle.
 
systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems
PSN-Name: AngelVsMadman
Was den ersten Punkt betrifft, hier ist auch Schreier's Aussage etwas wackelig. Wenn du Dev-Teams fragst ob eine E3-Demo Zeitverschwendung ist, werden die meisten mit Ja antworten.

Im internen Entwicklungsprozess werden viele Teile, sei es KI, Grafikroutinen, oder Waffenbalanzing erst recht spät in der Entwicklung fertig gestellt, aber im Gegensatz zu einem vertical slice der intern als proof of concept dient, muss eine Demo SEHR SEHR viel fertiger sein, oder zumind. wirken (CD hat ja immer nur vorgespielt und erst im letzten Jahr spielen lassen).

Für einen Entwickler ist dann so eine "fertige" Demo, aus der man dann meist nichts ins laufende Projekt übernehmen kann, aber die viele Subsysteme "fertig" braucht pure Zeitverschwendung.

Für das PR-Team ist umso fertiger die Demo ist, das aber ein Traum. Wowed die Demo, passen die Vorbesteller-Zahlen.

ABER und da muss ich ihm auch Recht geben: wenn die Demo Systeme zeigt oder ANDEUTET die dann im fertigen Produkt nicht drinn sind, hat man ein Problem. Kann sein, dass sie es in der Demo nur im kleinen Scale hinbekommen haben, aber das muss ich entweder kommunizieren, oder darf mich dann nicht wundern wenn ich Day-1 einen Shitstorm habe.

Zum Punkt "er hat nur 20 Leute gefragt". Jep das sind nur 10% oder weniger des kompletten Staffs. Nur von den 200 bis 500 sind auch nicht alle über die Gesamtsituation am Laufenden (was auch gegen die Aussagen spricht) bzw. bekommen Druck wenn am Ende alles bröselt 2x und 3x zu spüren und übertreiben dann (was für die Aussagen spricht bzw. sie in anderem Licht zeigt).

Man mag aber bezweifeln, dass die jeweiligen Leute in Führungspositionen den Status des Projektes kannten, oder unterschätzten, wenn sie nach all den schweren Fehlern, den fehlenden oder nicht fertigen System JETZT immer noch so tun, als hätte man das ohne COVID in der Ziellinie noch hinbekommen.

UND GENAU DAS ist es eigentlich was mich am Meisten stört. Ja die CEOs entschuldigen sich immer und immer wieder, aber jedesmal so mit dem Raunen "aber es hätte auch noch klappen können". NEIN hat es nicht. Das zeigt der Stand im Januar. So hätte die Konsolenversion at least sein müssen und selbst dann hätten sie euch die Bude noch eingetreten.
Jetzt sind mal alle DLC-Pläne auf Eis und die Next-Gen Patches für Q3/Q4 2021 angesetzt, weil man die Konsolenversion auf "schaut ja nun viel besser aus" gesund patchen will und die schlimmsten Bugs der PC-Version beseitigen muss (dort gibt es heute noch Skyrim-große Bugs).

Warum stört mich das? Weil dann das nächste Projekt ohne COVID startet mit "schaut mal was wir mit dem Virus als Einschränkung hinbekommen haben. Nun ist der Himmel das Ziel".
 
systems, systems, systems, systems, systems, systems
PSN-Name: Tyrus
Spielt gerade: Cyberpunk 2077
Also bei mancher Kritik von Schreier frage ich mich, ob er wirklich Spiele-Journalist ist. Man sollte meinen, dass er da mehr Ahnung von den Prozessen bei der Entwicklung von Spielen hat. Er macht das ja schon ein paar Jährchen ...

Außerdem sind manche seiner Punkte einfach lächerlich. So z.B. Punkt 3 auf den Badowski eingeht.

Da frage ich mich, ob er mal außerhalb von seiner englischsprachigen Blase gearbeitet hat.

Ja, es ist unhöflich vor Jemanden in einer Sprache zu sprechen die die Person nicht versteht aber das kommt vor. Man kann manche Sachen halt einfacher und schneller in seiner Muttersprache vermitteln oder einen Witz machen der halt nur da funktioniert. Damit muss man halt leben, wenn man in ein anderes Land zum Arbeiten geht. Man könnte ja auch mal die Sprache lernen... Alles Wichtige und Relevante wird ja nur in Englisch kommuniziert. Das hört sich für mich nach einer Kritik von Jemandem an, der nur Englisch sprechen kann.

Wie lange will Schreier da noch auf das tote Pferd einschlagen, um sich aus den Überresten noch ein paar Artikel aus den Fingern zu saugen und dann kommen noch die ganzen Zweitverwerter die den Scheiß auch nochmal wiederkäuen. Mittlerweile finde ich ihn und seine Versuche als Investigativ-Journalist in der Spiele-Branche nur noch nervig, weil es immer mehr zum undifferenzierten Gebashe verkommt.

Am Ende kommen da kaum neue Sachen zu Tage und die Aufregung über gestrichenen Content kann ich auch nicht mehr hören. Die meisten Spiele haben gestrichenen Content.
Sei es das neue God of War, wo, afair, eine ganze Region gestrichen wurde oder Bloodborne oder viele viele andere Spiele. Sowas passiert und ist ganz normal. Da jetzt irgendwie einen Lauten zu schieben finde ich völlig unangebracht. Klar ist es doof, dass die Sachen hier zum Teil schon zu sehen waren aber da sollte man dann schon differenzierter berichten und erwähnen, dass sowas gang und gäbe ist und nicht einfach mit dem Knüppel um sich hauen.

Mittlerweile wissen die Meisten doch schon längst, wie es um CP2077 steht. Haben es entweder durch, habens für Später zurückgelegt, warten mit dem Kauf oder haben refunded. Der Zug ist doch schon längst abgefahren ...
 

crack-king

Administrator
Team-Mitglied
systems, systems, systems, systems, systems, systems
Ja, es ist unhöflich vor Jemanden in einer Sprache zu sprechen die die Person nicht versteht aber das kommt vor. Man kann manche Sachen halt einfacher und schneller in seiner Muttersprache vermitteln oder einen Witz machen der halt nur da funktioniert. Damit muss man halt leben, wenn man in ein anderes Land zum Arbeiten geht. Man könnte ja auch mal die Sprache lernen... Alles Wichtige und Relevante wird ja nur in Englisch kommuniziert. Das hört sich für mich nach einer Kritik von Jemandem an, der nur Englisch sprechen kann.
Ich stimme dir zu das Schreier das etwas größer aufgeblasen hat als notwendig. Aber wenn Englisch die Verkehrssprache in einem Unternehmen ist, dann sollte man das auch einhalten. Und es geht nicht darum das die polnisch gesprochen haben, es wäre ja genauso blöd, wenn das bei zwei Türken auf türkisch passiert wäre oder bei Deutschen auf deutsch usw. Das schließt einfach andere aus, auch wenn man es nicht so meint.

Das man manches in seiner Muttersprache einfacher vermitteln kann, mag sein. Aber die Leute die bei CD Projekt Red arbeiten, wissen ja worauf sie sich einlassen. Das wird sicher auch in Bewerbungsgesprächen geprüft. Dann muss man damit leben.

Am Ende ist es auch eine Übungssache für die Leute im Unternehmen und passiert nicht von heute auf morgen, insbesondere wenn das vorher ein fast ausschließlich polnisches Unternehmen war. Aber wenn man wert drauf legt, wird das mit der Zeit sicher besser.
 

crysmopompas

I am a bot ¯\_(ツ)_/¯
systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems, systems
Spielt gerade: GT&FM | 60fps FTW
Betrifft Blockierung innerhalb der EU. Außerhalb ist der EU egal.

Die fünf Firmen hatten laut EU-Mitteilung jeweils mit Valve vereinbart, Spiele, die über andere Händler auf DVD oder online vertrieben wurden, mit geografisch eingeschränkten Aktivierungsschlüsseln von Steam zu versehen. Diese Spiele ließen sich demnach dann nur von bestimmten Ländern aus aktivieren: Tschechien, Polen, Ungarn, Rumänien, der Slowakei, Estland, Lettland und Litauen. Versuche von Nutzern, sich außerhalb dieser Länder mit diesen Keys zu authentifizieren, seien von 2010 bis 2015 blockiert worden. Ebenfalls hätten vier der Firmen auch mit anderen Händlern bis 2018 verabredet, grenzüberschreitende Verkäufe einzuschränken.
https://www.heise.de/news/EU-Kommis...ber-Valve-und-fuenf-Spielefirmen-5030899.html

Ob Sonys Regionalisierung innerhalb der EU da auch ein Problem bekommen könnte?
 
Top