Offizieller Windows-Thread

PSN-Name: chrizeliq
#1
hi,

anscheinend bin ich jetzt wieder auf Altlasten dieses historisch gewachsenen Monsters gestossen.

Jeder kennt dieses kleine Kommentar-Icon von der Hauptseite:


Diese Datei heisst "com2.gif". Es hat mich schon vor vielen Monaten gewundert, wieso ich mit meiner Versionsverwaltung (git) immer Fehler bekomme, wenn ich den onpsx-Sourcecode hier mal testhalber auf dem Windows-System hier auschecke. Er konnte nie die Datei com2.gif erstellen. Ich habe bis vor 10 Minuten gedacht, das ist irgendein Bug in der Versionsverwaltung oder sowas.

Bis ich mal probiert habe die Datei hier lokal selber zu erstellen.

Und jetzt kommt meine neueste Windows-Erkenntnis: Man kann in einem Windows-System in einem beliebigen Verzeichnis keine Dateien oder Ordner mit dem Namen com1, com2, com3, com4, com5, com6, com7, com8 und com9 erstellen, egal ob sie eine Dateinamenserweiterung haben oder nicht. Es geht nicht!

Ok - ich habe auf der Microsoft-Homepage sogar eine Auflistung der unzulaessigen Namen gefunden: CON, PRN, AUX, NUL, COM1, COM2, COM3, COM4, COM5, COM6, COM7, COM8, COM9, LPT1, LPT2, LPT3, LPT4, LPT5, LPT6, LPT7, LPT8, and LPT9 (http://msdn.microsoft.com/en-us/library/aa365247.aspx)

Super! Natuerlich sind es wahrscheinlich wieder irgendwelche Altlasten die keiner hernimmt (oder ist es der offizielle Weg unter Windows um mit der COM-Schnittstelle zu kommunizieren???). Wahrscheinlich sogar aus alten DOS-Zeiten wodurch man wahrscheinlich Daten an die COM- oder Druckerschnittstellen senden konnte. Aber jetzt mal ehrlich -> WHAT THE FUCK!

Ich bin wahrlich kein Windows-Fan und kann jedem nur raten richtige Betriebssysteme zu verwenden (Linux, MacOS X -- alles Unix-artige) -- bei Unix-Systemen ist vieles sauberer, einfacher und besser. Und Unix ist aelter als Windows und DOS. Das muss man sich einmal vorstellen.

ciao
chrizel
 
Zuletzt editiert:
PSN-Name: DouglesHeffernan
#2
Solche Probleme wurden mir auch zuviel und ich bin dann zum Mac gewechselt.

Hab es nicht eine Sekunde bereut, heute könnt ich fast nicht mehr ohne :)
 
PSN-Name: leckt mich an meinem haarigen hintern ihr haufen!
Spielt gerade: perl(pc); div. KOFs (ps3); GT6(ps3); sfIV(div.);
#3
ich reg mich schon seit jahren auf wieso windows teilweise sachen nicht beherscht, die es schon auf atari tos 1.00 von 1985 gab... (bzw. warum war es in einem der verbuggtesten os'es alles zeiten leichter ist, manche sachen zu regeln als über 20 jahre später?)

aber ich reg mich ausch schon seit jahren nicht mehr drüber auf :ugly:
 
PSN-Name: DouglesHeffernan
#5
Es ist durchdacht und benutzerfreundlich, wird regelmäßig gewartet und aufgrund seines Aufbaus sogut wie Vierensicher.

Desweiteren ist es kein Hardware Fresser, wodurch auch der kleine Mac mit OSX schnell und stabil läuft.
 
PSN-Name: Shaokahn
#6
Würde ich auch gerne mal wissen, habe mit Apple Produkten keinerlei Erfahrung... Da mich Windows teilweise aber auch ziemlich an ätzt würde ich mir überlegen, zu wechseln. Also, wer könnte mich überzeugen? :)
 
PSN-Name: reep_
Spielt gerade: verrückt
#7
naja, ich würd nicht sagen, dass es unanfälliger für viren ist. Es ist viel mehr so, dass kaum viren für MAC und andere Unix Systeme geschrieben werden...
 
PSN-Name: leckt mich an meinem haarigen hintern ihr haufen!
Spielt gerade: perl(pc); div. KOFs (ps3); GT6(ps3); sfIV(div.);
#8
ich muss sagen so wirklich ahnung hab ich von den neuen macs nicht, sondern kann nur von der wesentlich höheren benutzer freundlichkeit berichten (allein der aufbau vom desktop inkl benutzung ist einfach spitze und sieht stylish aus) außerdem höhrt man, von div. qualitätsmakeln (bes. bei den bildschirmen der macbooks) der hardware, kaum klagen im gegensatz zu windows usern (zu langsam, zu unüberschaubar, zu instabiel)
 

spy

Eisbär mag Kühlschränke
PSN-Name: spynose
#12
naja, ich würd nicht sagen, dass es unanfälliger für viren ist. Es ist viel mehr so, dass kaum viren für MAC und andere Unix Systeme geschrieben werden...
Das ist eines der Argumente für Windows User, dass man so nicht stehen lassen kann, denn aufgrund der Architektur von OSX ist es schon schwerer irgendwelche Sicherheitslücken auszumachen. Und Windows gibt dem gemeinen Hacker gleich volles Zugriffsrecht, was man in Unix erst Mal mit einem Passwort bekommen muss.

Windows ist wegen den Altlasten so dermaßen überladen, deswegen wird ohne einen Neuanfang (also alle alten Betriebssysteme werden nicht mehr unterstützt) kein tolles Betriebssystem bei rauskommen.

Windows 7 ist oben herum vielleicht schön, aber sicher unter der Haube wieder voller Makel.
 

sKarma

New member
PSN-Name: Escapade87
#15
ich würde schon längst zu nem Mac wechseln, aber ich möchte mir ungern extra neue hardware kaufen, nur weil man osX nicht auf normalen pc's installieren kann. Vllt in 2 Jahren, wenn das Teil hier zu alt wird ;)
 
PSN-Name: chrizeliq
#16
was sind denn die wesentlichsten vorteile von z.b. mac gegenüber windows (für doofe erklärt bitte) ?
Apple hat sich Ende der 90er Jahre getraut seinen alten Mist wegzuschmeissen. Sie haben das veraltete MacOS durch ein neues Unix-basiertes System ersetzt. Etwas, was Microsoft auch schon lange machen haette sollen, aber in jeder neuen Windows-Version ist natuerlich immer noch volle Windows 3.11 Kompatibilitaet enthalten - es ist immer noch der gleiche Mist! Die Windows API ist ein riesiger Haufen historischer Altlasten, was Microsoft nur durch .NET ueberdecken zu versucht. Microsoft kommt nicht auf die Idee etwas zu saeubern. Microsoft kleistert nur immer oben drauf oder dazu.

Apple legt bekanntlich wesentlich mehr Wert auf die Benutzbarkeit ihrer Software. Wird im Hause Apple neue Software entwickelt, werden erst mal unzaehlige pixelgenaue Grafikmockups erstellt, welche dann zur letztendlichen Software fuehren. Das unterscheidet Apple von den meisten anderen Software-Firmen, bei denen Usability nicht so einen hohen Stellenwert hat. Aus dem Grund sieht jede Software von Apple auch so einfach, sauber und durchdacht aus -- sie entwerfen erst die komplette grafische Oberflaeche, und programmieren erst danach.

MacOS hat das bessere Fenster- und Menuekonzept. Bei MacOS wird immer am oberen Bildschirmrand die Menuelseiste des gerade aktiven Programms angezeigt. Das spart zum einen Platz, und zum anderen erscheinen dadurch viele Mac-Programme einfacher und schneller erfassbar zu sein, weil nicht in jedem Fenster eine eigene Menueleiste gezeichnet wird. Das ist auch ein wesentlicher Usability-Aspekt. Etwas, was Microsoft seit Windows Vista kopieren zu versucht (siehe z.B. Windows Explorer und Internet Explorer, die dort standardmaessig die Menueleisten verstecken) -- leider scheitert Microsoft daran, weil sie zu dumm sind die Menueleiste von MacOS zu kopieren und dadurch ein einheitliches Bedienungskonzept durchzusetzen. Die MacOS-Menueleiste vermisse ich auch auf dem Linux-Desktop.

MacOS X hat keine Taskleiste. Das Fensterkonzept ist komplett anders. Expose ist immer noch jeglich vergleichbaren Funktionen aus Windows Vista oder Windows 7 ueberlegen. Microsoft ist zu dumm die Vorteile aus Expose zu erkennen, stattdessen bauen sie es nur total sinnlos nach indem Fenster hintereinander gestapelt werden.

Lass dir Expose von Steve Jobs persoenlich erklaeren:
[youtube]ktTNcj0fAM4[/youtube]

Sollte sich jeder mal anschauen, weil dadurch wahrscheinlich die enormen Vorteile hinter Expose ersichtlich werden. Das Video ist von 2003! Windows hat immer noch nichts vergleichbares. Und wenn mir jetzt irgendein Windows-User mit irgendwelchen Tools oder vergleichbaren Funktionen kommt, vergisst es. Expose so wie unter MacOS X ist bisher immer noch komplett unerreicht, und leider auch auf dem Linux-Desktop nicht in dieser Benutzbarkeit zu finden.

Das Dock (die Leiste am unteren Bildschirmrand) ist immer noch unerreicht und hat multifunktionale Eigenschaften:
- Im Dock kannst du deine haeufig benutzen Programme ablegen - es ist ein Programm-Starter (das was viele Windows-User oft auch in der Taskleiste haben in Form dieser kleinen winzigen 16x16 Pixel-Icons die kaum anklickbar sind - toll durchdacht, Microsoft)
- Das Dock zeigt dir deine gestartenen Programme an (Achtung: Programme - nicht Fenster!)
- Wird ein Programm gestartet, huepft das Programmicon im Dock auf und ab - das ist ein wichtiges visuelles Feedback und hilft erheblich der Usability des gesamten Systems. Windows hat nichts vergleichbares.
- Die Icons im Dock haben oft bei einigen Programmen nuetzliche Zusatzfeatures - z.B. zeigt das Chat-Programm Adium dort den Namen des Benutzers an, wenn dir gerade derjenige eine Nachricht geschrieben hat.
- Wenn ein Programm deine Aufmerksamkeit braucht (z.B. weil du gerade eine Nachricht bekommen hast, oder weil ein Download fertig ist), huepft das Programm-Icon im Dock auf und ab, aber das Programm bleibt im Hintergrund. Das ist ein erheblich besseres Fensterkonzept, weil sich keine Programme nach vorne draengen, sondern du als User die volle Kontrolle hast. Usability! Das Dock ist dadurch auch eine Art Notification-Bereich um dir wichtige Informationen mitzuteilen, ohne deine Arbeit zu unterbrechen.
- Drag&Drop: Du kannst Dateien auf die Programm-Icons im Dock ziehen, um die jeweilige Datei mit einem bestimmten Programm zu oeffnen. Beispiel: Du hast auf deinem Mac mehrere Grafikprogramme installiert - z.B. Photoshop, Gimp und GraphicsConverter, willst ein Bild aus dem Internet aber jetzt aber genau mit Photoshop oeffnen. Wie machst du das? Du ziehst die Datei einfach auf das Photoshop-Icon und Photoshop macht die Datei auf! Es ist genial. Unter Windows und Linux gibt es zwar auch aehnliche Konzepte, aber sind dort eher unueblich und werden nur selten benutzt (vor allem weil viele Programme das dort nicht richtig behandeln) -- unter MacOS X oeffne ich praktisch nur auf diese Weise meine Dateien, weil es total intuitiv ist und ich die volle Kontrolle habe mit welchem Programm etwas geoeffnet wird.

Drag&Drop von Dateien funktioniert uebrigends auch ueber Expose. Damit kann man sehr effitiente und intuitive Arbeitsgaenge durchfuehren, alles mit der Maus.

MacOS X hat ein wesentlich besseres Konzept um Anwendungen zu installieren und wieder zu loeschen. Normale Programme (mal abgesehen von System-Programmen) ladest du runter und werden bei dir in Form eines einzigen (!) Icons im Dateimanager angezeigt. Wie installiest du das Programm? Du schiebst es einfach in deinen Anwendungen-Ordner! Wie loescht du das Programm wieder? Du schiebst es einfach in den Papierkorb! Fuck you Windows-Installer-Programme!!!

Apple hat etwas genauere Anwendungs-Guidelines, desshalb wirken selbst Nicht-Apple-Programme oft wesentlich besser ins System integriert. z.B. ist unter MacOS X genau geregelt wo ein Programm im Menue oben seinen Einstellungs-Dialog unterbringen soll. Wie ist es bei Windows-Programmen? Dort kannst du nie sagen wo du die Einstellungen findest. Einmal ist es in Bearbeiten, manchmal in einem anderen Menue... manchmal unter Datei... ist alles unterschiedlich.

MacOS X ist unter der haube ein Unix-System! Leute die aus der Linux-Welt kommen (so wie ich) haben dort alle Vorteile der Unix-Welt kombiniert mit einer bisher unerreichten Benutzbarkeit und Bedienung. Ich finde dort alle meine geliebten Unix-Programme wie bash, vim, git, find, grep, etc. Unter MacOS X habe ich ein vernuenftiges Terminal-Programm! (wtf @ Windows Kommandozeile, immer noch der gleiche Schrott)

Wie auch schon angedeutet halte es ich persoenlich so wie ein Unix-System funktioniert fuer wesentlich besser und sauberer. Auf einem Unix-System gibt es keine Laufwerksbuchstaben. Dateien koennen bis auf / beliebige Zeichen im Namen haben. Jeder Benutzer hat sein Home-Verzeichnis, in dem man sich wirklich zuhause fuehlen kann, weil darin alles ablaeuft was mit dir als Benutzer zutun hat, und du dort deine Daten ablegst! Windows hat es bis heute nicht geschafft, dass Benutzer alles in ihrem eigenen Benutzer-Verzeichnis machen -- die wenigsten fuehlen sich in "Eigene Dateien" wirklich zuhause. Kann man bloed erklaeren, aber vielleicht versteht der eine oder andere was ich meine.

Das sind fuer mich so Dinge die fuer mich MacOS X ausmachen. Wahrscheinlich habe ich noch viele Sachen vergessen, aber eins sollte ersichtlich sein: Was Benutzbarkeit/Usability angeht, kann man so viel machen, aber die Firma Microsoft sieht nur ihre eigene kommerzielle Welt, ohne Bezug auf die Menschen selber. Apple hat ja auch mit dem iPhone bewiesen, was sie koennen. Das haben sie auch schon mit dem iPod bewiesen. Und unter MacOS X werdet ihr das gleiche Erlebnis haben. Die Leute haben einfach die meiste Ahnung von Usability.

Und jetzt kauft euch endlich einen Mac.
 
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PSN-Name: chrizeliq
#18
Fuer mich sind das die wesentlichen Vorteile. Wenn es nicht um Usability geht, worum dann? Sonst koennte immer noch jeder mit MS-DOS arbeiten, damit kann man auch alles realisieren.
 
PSN-Name: Pofax
#19
guckt euch nur mal an, wie sich die ganzen mac nerds freuen :ugly:

wow, also dieses feature ist echt unglaublich. vor allem die spannung, die dieser jobs aufgebaut hat, "are you ready", ich dachte mir, jetzt kommt was bahnbrechendes:ugly:
 
PSN-Name: reep_
Spielt gerade: verrückt
#20
Fuer mich sind das die wesentlichen Vorteile. Wenn es nicht um Usability geht, worum dann? Sonst koennte immer noch jeder mit MS-DOS arbeiten, damit kann man auch alles realisieren.
Ich fands interessant zu lesen, wieveiele wesentliche Vorteile du findest. Sieht so aus als könntest du mehrere Seiten verfassen, wenn du nach allen Vorteilen gefragt wirst ;)
 
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